Externe Festplatten kennt fast jeder, der mit einem PC umgeht. Inzwischen gibt es die externe Festplatte in verschiedenen Varianten. Kompakt als 2,5 Zoll Variante ist die externe Festplatte ideal für unterwegs geeignet. Auf so einer Festplatte sind bis zu 1 TByte Speicherkapazität möglich. Die 3,5 Zoll Variante kann immerhin schon bis zu 2 TByte maximal speichern. In den meisten Fällen benötigt die größere Variante einen zusätzlichen Stromanschluss, während die kleinere Variante mit einem USB-Anschluss auskommt. Inzwischen kommen aber auch immer größere externe Festplatten auf den Markt. Sie bestehen dann aus mehreren einzelnen Platten. Aber die Verbindung läuft meistens immer noch über den langsamen USB 2,0 Anschluss. Geräte mit der schnelleren USB 3,0-Verbindung sind jetzt erst so langsam im Kommen. Externe Festplatten haben den Vorteil, dass sie sehr einfach zu bedienen sind und dass die Preise inzwischen ungefähr gleich sind mit internen Festplatten. Der Nachteil ist eigentlich nur die Tatsache, dass normale externe Festplatten wirklich nur zum Speichern geeignet. Ganz anders sieht es aus wenn die Externe Festplatten als Homeserver genutzt wird. Schon lange darf man sich unter einem Homeserver keinen großen Schrank mit vielen Tausend Kabeln vorstellen, sondern es gibt auch Externe Festplatten als Homeserver. Diese Homeserver sind besonders gut für Privatanwender geeignet. Inzwischen gibt es mehrere Anbieter, bei denen es die Externe Festplatten als Homeserver gibt. Dazu zählen zum Beispiel Acer, HP und Lenovo, einen Überblick über Hersteller und mögliche Einsatzorte einer externen Festplatte gibt es bei externefestplatten.net. Diese Festplatten werden schon ab 250,00 Euro angeboten. Die Festplatten sind gleichzeitig Speichermedien mit sehr viel Platz wie auch praktischer Homeserver. Damit sind Homeserver auch für den Privatanwender erschwinglich und vor allem sinnvoll.
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Externe Festplatten als Homeserver
Dienstag, Dezember 28th, 2010Windows Homeserver Systeme
Freitag, Juli 9th, 2010Am Namen kann man bereits erkennen, dass das Windows Homeserver ein Betriebssystem von Microsoft beinhaltet. Vorgestellt und angekündigt wurde dieses System bereits am 07. Januar 2007 von Bill Gates auf der CES, der Consumer Electronics Show.
Das schöne und somit auch einer der größten Vorteile ist, dass es auch technisch wenig versierter Menschen die Möglichkeit geben soll Dateien auszutauschen bzw. automatisierte Datensicherungen vorzunehmen. Ein weiteres Highlight soll der sichere Zugriff auf Daten auch außerhalb des Heimnetzwerkes sein.
Die Basis für das Windows Homeserversystem basiert auf dem Windows Server 2003-SP2-Kernel. Durch diesen verwendeten Server läuft das System in hohen Maßen stabil und der eigentliche Home-Server ist nur ein Aufsatz. Für den Home-Server wird Windows PE verwendet, welches die gleichen Treiber verwendet wie der Windows Server 2003. Außerdem werden auf beiden Servern Windows-XP-Treiber akzeptiert.
Damit dieses System “rund” läuft werden gewisse Anforderungen an die Hardware gestellt. Dazu gehört unter anderem ein 1000-MHz-CPU. Langsamere gehen unter Umständen auch, werden allerdings von Microsoft nicht empfohlen. Als weitere Mindestvoraussetzungen werden empfohlen: 512 MByte RAM, eine 65 GByte Festplatte und eine 100-MBit-Netzwerkkarte. Alles darunter kann dazu führen, dass das Setup die Installation verweigert. Eine Umrüstung auf WLAN ist ebenfalls seitens Microsoft nicht empfehlenswert.
An dieser Stelle sei die Frage gestattet, was das Windows Homeserversystem für Funktionen mit sich bringt:
Da ist zum ersten die Möglichkeit der zentralen Datensicherung. Dies ist bei bis zu 10 PCs auf einmal möglich. Durch die Vernetzung der PCs ist es möglich, dass zentral die Zustände (einschl. der Firewall- und Antivirensoftwarezustände) überwacht werden können. Daten können untereinander problemlos ausgetauscht werden. Dies geschieht durch Netzwerkfreigaben, so dass von allen Rechnern auf eine zentrale Verwaltung zugegriffen werden kann.
Außerdem können Druckaufträge zentral verwaltet und freigegeben werden, ältere Dateiversionen problemlos wieder hergestellt und die Wahrscheinlichkeit von Datenverlust durch Duplikation von Dateien verringert werden. Diese und noch vielmehr Vorteile bietet das Windows Homeserver.
Die Vernetzung über das Internet ist auch problemlos möglich, sobald ein ein SSL-verschlüsseltes Web-Interface benutzt wird. Damit ist die Möglichkeit geschaffen Dateien hoch- bzw. herunterzuladen. Auch den Homeserver und somit auch die damit vernetzten PCs können über den Webbrowser gesteuert werden.
Durch die Installation des sog. Windows-Home-Server-Connector kann das Windows Homeserversystem problemlos in Windows XP, Windows Vista und auch in Windows 7 integriert werden.
Wenn der Wunsch nach Erweiterungen besteht, so gelingt dies über eine von Microsoft bereit gestellte Schnittstelle, die es ermöglicht von anderen Softwareherstellern entwickelte Add-Ins zu verwenden. Mit diesen Add-Ins wird neben dem allgemeinen Teil auch der Client-Teil erweitert. So gibt es z.B. die Nutzung des Add-Ins, von jedem vernetzten PC die anderen herauf- bzw. herunterzufahren.
Hat man sich für die Anschaffung eines Windows Homeserver entschieden muss man natürlich auch überlegen, welche Hardwarekomponenten in Frage kommen.
So gibt es u.a. den AMD LIVE! Home Media Server. AMD hat mit diesem Produkt eine Referenz-Plattform entwickelt, die die Partner AMD, SiS und Gigabyte in einem Produkt vereint. Ein weiterer Media Server kommt aus dem Hause Fujitsu Siemens Computers und nennt sich SCALEO Home Server. Dieser Server bietet ab Werk bereits zwischen 500 Gigabyte und 2 Terrabyte Speicherkapazität und kann nachträglich noch um bis zu 4 Festplatten erweitert werden. Der große Vorteil bei diesem Server ist, dass er ohne Maus, Bildschirm und Tastatur betrieben werden kann. Dies funktioniert dank Gigabit-Ethernet und wird per Web-Access verwaltet. Weitere Anbieter, die in diesem Zusammenhang noch gennant werden können und ebenfalls Homeserver herstellen sind u.a. HP (MediaSmart Server), Medion (Home Server) und Acer Aspire (easyStore H340).
Zudem bietet sizo silent systems lüfterlose Homeserver Lösungen
, welche besonders für den ausfallssicheren Dauerbetrieb konzipiert wurden und sich durch den lautlosen Betreib auch für den Einsatz in eienm besonders lärmempfindlichen Umfeld eignen.
Die Entwicklung dieses Systems macht auch im Jahr 2010 nicht halt. Im Gegenteil. Microsoft möchte noch im Laufe des Jahres den Nachfolger Windows Home Server V2 veröffentlichen.

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