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Datenrettung – wie planen?

Mittwoch, Juli 21st, 2010

Der Bildschirm ist dunkel und nichts geht mehr. Für die meisten Anwender erfolgt der Ausfall der Festplatte aus heiterem Himmel und führt vor allem dann zu Schweißausbrüchen, wenn das letzte Backup schon einige Zeit her ist bzw. erst gar nicht erfolgte. Dokumente, Bilder, allgemeiner Schriftverkehr, geschäftliche E-Mail-Kontakte und andere wichtige Daten – ein Datenverlust kann in manchen Fällen existenzbedrohend sein, vor allem dann, wenn die Datenwiederherstellung nicht mehr möglich ist. Doch viele setzen sich erst mit dem Thema Datensicherung auseinander, wenn es fast schon zu spät scheint.

Doch nicht immer muss die Datenrettung durch externe Spezialfirmen durchgeführt werden, die sich diesen Dienst nicht selten richtig teuer bezahlen lassen. Es gibt zwischenzeitlich zwar einige Versicherungen, die die Kosten für eine Daten-Rettung in ihrem Basis-Hausratversicherungstarif mit abdecken, allerdings sind das bis jetzt nur ganz wenige. Versierte Nutzer können bei defekten Sektoren durch einen Crash der Festplattenköpfe oder der versehentlichen Löschung, die Daten mit einer preisgünstigen Software und Tools wiederherstellen. Wie das genau aussieht, wird unter http://www.computer-datenrettung.de/datenrettung.php ausführlich erläutert. Doch nicht immer ist die Datenrettung so einfach möglich, in diesen Fällen ist der Gang zu einem Fachmann der letzte Ausweg. Damit es allerdings erst gar nicht zum „Super-GAU“ kommt, können sich Privatpersonen und insbesondere Unternehmen mit vorbeugenden Maßnahmen schützen. Ein totaler Datenverlust kann durch ein regelmäßiges Backup auf externe Datenträger, wie beispielweise CD, DVD oder USB-Sticks, verhindert werden. Wichtige Daten, die bei einem Verlust unwiederbringlich sind, sollten immer auf verschiedene Speicher verteilt und an unterschiedlichen Orten aufbewahrt werden. Insbesondere Unternehmen sollten genau festlegen, wann und mit welchen Speichern das Backup vorgenommen wird.

Datenrettung nach einem Festplattencrash

Sonntag, Februar 14th, 2010

Unter Datenrettung versteht man einen Prozess, der zur Suche und Wiederherstellung von verlorengegangenen Daten dient. In vielen Fällen kann die Datenrettung mittels Software erfolgreich durchgeführt werden. Handelt es sich aber um einen Hardwarefehler, der schuld an den Datenverlusten ist, dann hilft es nur noch, den Datenträger in ein Reinraum-Labor zu bringen. Bei schwerwiegenden Fehlern ist die Wiederherstellung der Daten möglicherweise nicht mehr möglich. Bei 80 Prozent aller Datenverluste können die Daten zur Gänze wiederhergestellt werden. Falls man feststellen muss, dass einige Daten weg sind, heißt das oberste Gebot Ruhe bewahren. Hektisches herumdrücken holt die Daten auch nicht wieder zurück und macht eine Datenrettung in manchen Fällen sogar unmöglich. Eine Wiederherstellung von gelöschten oder kaputten Daten kann auf Datenträgern, wie Festplatten, CD-Roms, Speicherkarten oder USB-Sticks angewendet werden. Auch durch menschliches Versagen ist oft nach einem Festplattencrash Datenrettung angesagt. Zu den Verursachern von Datenverlusten zählt aber auch schädliche Software, wie Trojaner oder Malware, die häufig über E-Mail versendet werden. Deshalb sollte bei jedem Zugriff auf das Internet ein Antivirenprogramm aktiviert sein. In den diversen Fachmärkten findet man inzwischen eine Vielzahl an Softwarelösungen wie Ontrack oder EasyRecovery, die den Käufern das sofortige Zurückholen ihrer Daten garantiert. Allerdings müssen verschiedene Umstände gegeben sein, damit diese Art der Datenrückholung auch tatsächlich funktioniert. Wenn all diese Maßnahmen nicht gegriffen haben, bleibt nur noch der Gang zu einem spezialisierten Unternehmen. Der Grund warum sich die meisten Daten problemlos wiederherstellen lassen ist eindeutig, die Dateien sind in Wahrheit gar nicht von dem Speichermedium verschwunden sondern wird nur „ausgeblendet“. Komplett gelöscht werden die Daten erst wenn andere Dateien die zuvor vorhandenen überschreiben.