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Grenzenloses Surfen unvermeidlich?

Donnerstag, Juli 7th, 2011

In der letzten Zeit überschlagen sich die unterschiedlichen DSL Flat Angebote und schon längst ist man davon abgekommen wie früher die Kosten pro genutzter Minute oder verwendetem Megabyte abzurechnen und das ist meiner Meinung nach auch unbedingt notwendig, denn das Internet ist schon lange nicht nur mehr eine Plattform für textbasierte Informationen. Es hat sich entwickelt und ohne Flatrate ist es meiner Meinung nach für den ständigen Gebrauch zu unpraktisch.

Zwischen Downloads, Streams und Podcasts

Auf der einen Seite muss man natürlich den klassischen Download ansprechen. Hier wird je nach Datenmenge sehr viel Volumen in Anspruch genommen. Während Treiberpakete für aktuelle Grafikkarten 100 oder 200 Megabyte groß sind, so kann so manche Software einen Gigabyte oder größer sein. Selbst Windows Updates sammeln sich über ein Monat gesehen auf mehrere Hundert Megabyte an. Wer hier mit einer Download-Begrenzung zu kämpfen hat, der hat nichts zu lachen.

Auf der anderen Seite nimmt die Anzahl an Streams immer mehr zu. Hierbei handelt es sich um Video- oder Audio Schnitte, auf die man zugreifen kann und selbst wenn es sich hierbei um ein komprimiertes Format handelt, so kann es durchaus vorkommen, dass ein Video von 1 Stunde Länge gut und gerne einige Hundert Megabyte groß sein kann. Die Bildqualität bestimmt hier maßgeblich die Dateigröße. Bei Podcasts und Co. sieht die Sache nicht anders aus und selbst wenn man nicht zu jenen gehört, die sich Gigabyte über Gigabyte an Dateien herunterladen, so stellt der ganz normale Gebrauch des Internets in der Regel schon ein Problem dar, wenn man mit solchen Begrenzungen zu kämpfen hat. Man überlegt es sich sicherlich zweimal, wenn pro Minute abgerechnet wird und man nicht einen Fixbetrag pro Monat bezahlen muss, um dann beliebig lange und oft im Internet unterwegs sein zu können.

Klar ist, dass manche Dienste hier ausgenommen sind, auch weil die Kosten sehr hoch sein können (wie beispielsweise bei mobilem Internet), aber auf lange Sicht gesehen wird sich der Trend hin zur Flatrate mit Sicherheit weiter drehen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es in absehbarer Zeit noch immer non-flatrate Angebote geben wird, bzw. diese nur in speziellen Situationen sinnvoll sein werden.

Heimnetzwerk

Montag, Dezember 20th, 2010

Das Einrichten eines Heimnetzwerkes ist vor allem dann sinnvoll, wenn man zum Beispiel einen Computer und einen Laptop besitzt und auf beiden Geräten über die selben Daten verfügen möchte, ohne diese ständig per USB-Stick, Speicherkarte, CD oder DVD von einem Gerät zum anderen Gerät transportieren zu müssen. Auch das Versenden von E-Mails mit dem gewünschten Dokument wird häufig verwendet um bestimmte Daten vom Laptop auf den Computer zu übertragen. Doch dies ist mühsam und sehr zeitaufwändig. Außerdem muss man, wenn man zum Beispiel ein bestimmtes Dokument sucht, immer überlegen, ob man dieses nun auf den Laptop oder Computer gespeichert hat.

Heimnetzwerk einrichten

Ein Heimnetzwerk kann man, sofern man sich ein bisschen mit Computern und der Technik auskennt, sehr leicht selbst einrichten. Wenn der Laptop kabellos oder über ein Ethernet Kabel mit dem WLAN verbunden ist, sind die wichtigsten Voraussetzungen für das Einrichten eines Heimnetzwerkes bereits gegeben.

Der Router ist die Heimnetzwerkzentrale, denn mit ihm werden alle Computer oder Laptops verbunden. An den Router können ebenfalls externe Festplatten und Drucker angeschlossen werden. Da der Computer und der Laptop mit dem Router verbunden sind, kann man mit beiden Geräten gleichermaßen auf den angeschlossenen Drucker und die externe Festplatte verfügen. Daten die vom Computer auf der externen Festplatte gespeichert werden, können vom Laptop auf der externen Festplatte angesehen, verändert oder ausgedruckt werden. Da ein Drucker normalerweise nur mit einem Computer beziehungsweise Laptop kompatibel ist, müsste man für jeden Computer/Laptop einen eigenen Drucker kaufen und diesen darauf installieren. Doch über das Heimnetzwerk ist es möglich, einen Drucker für mehrere Computer und Laptops zu verwenden.

Beim Einrichten eines Heimnetzwerkes ist es wichtig, dass sich alle Computer und Laptops in der gleichen Arbeitsgruppe befinden. Die Arbeitsgruppe kann man bei den Betriebssystemen Windows XP und Windows Vista unter “Erweiterte Systemsteuerunge” finden. Ein weiterer wichtiger Schritt ist, das Verbinden der Netzlaufwerke im Explorer. Dazu wählt man einen beliebigen Buchstaben aus, man sollte nur darauf achten keinen bereits verwendeten Buchstaben, wie in vielen Fällen C und D, zu wählen.

Das Einrichten eines Heimnetzwerkes ist keine große Hexerei, falls Fragen auftreten, findet man dazu meistens im Internet Hilfe. Ist die Geschwindigkeit der DSL Verbindung gefühlsmäßig zu langsam, kann man im Internet kostenlos das DSL Speed testen. Stellt sich heraus, dass die DSL Geschwindigkeit wirklich sehr langsam ist, sollte man auf ein anderes Datenpaket umsteigen.

Mobiles Internet – Die Web-Nutzung der Zukunft?

Montag, Juni 21st, 2010

In den letzten Jahren ist eine bestimmte Technik stets vermehrt in den Blickpunkt der Öffentlichkeit gelangt, wobei selbst heute noch stets Innovationen auf diesem Gebiet erwartet werden. Gemeint ist hierbei das mobile Internet, welches es potentiellen Nutzern erlaubt, an jeglichen Orten mittels eines gewöhnlichen Smartphones, Notebooks oder Netbooks unbegrenzt im Internet surfen zu können. Allerdings muss hierfür die Voraussetzung geschaffen werden, dass ein entsprechendes Mobilfunknetz an diesen besagten Orten verfügbar ist.

Gerade Personen, die in eher schlecht ausgebauten Regionen leben, in welchen eventuell lediglich ein handelsüblicher ISDN-Anschluss möglich ist, stellt die Verwendung des mobilen Internets eine durchaus gelungene Alternative dar. Zudem kann man sich mühelos in beliebige Cafes oder gar den eigenen Garten setzen und dort sämtliche Handlungen im Internet vornehmen. Im Folgenden wird nun genauestens erläutert, welche maximalen Geschwindigkeiten erreicht werden können und wie weit die vollkommene Netzabdeckung in Deutschland bezüglich dieser Technologie voran geschritten ist

Die Möglichkeiten und Leistungsdaten des mobilen Internets
Mobiles Internet bietet mehrere mögliche Standards, welche selbstverständlich nicht an allen Orten gleich verfügbar sind. Das Netz, das wohl beinahe überall verfügbar erscheint ist EDGE. Die Steigerung und somit erstmalige Konkurrenz zum gewöhnlichen DSL-Hausanschluss stellt der UMTS-Standard (Universal Mobile Telephone System) dar. Hierbei kann der Nutzer Geschwindigkeiten von 384 kbit/s bis 7,2 Mbit/s nutzen, was das relativ zügige Herunterladen selbst größerer Dateimengen mühelos bewerkstelligen kann. In den letzten Jahren wurde jedoch eine weitere Steigerung dieser Technologie erreicht, welche HSDPA (High Speed Downlink Packet Access) genannt wird. Diese verdoppelt die zuvor genannte maximale Übertragungsrate, ist allerdings nur an wenigen Orten vollkommen verfügbar.

Die Verfügbarkeit von mobilen Internets
Vergleicht man die Verfügbarkeit mit dem gewöhnlichen DSL-Hausanschluss so stellt man relativ schnell fest, dass das Netz des mobilen Internets durchaus effektiver ausgebaut erscheint. Dies wird wohl mitunter daran liegen, dass für den besagten Hausanschluss enorm höhere Kosten der Netzbetreiber entstehen, da sämtliche Kabel unterirdisch verlegt werden müssen. Gerade ländliche Regionen sind von diesem doch sehr lästigen Missstand in besonderem Maß betroffen.

Allerdings wurde erst kürzlich beschlossen, gerade diese Gebiete verstärkt mit der Technologie des mobilen Internets auszubauen und den hier lebenden Menschen den Zugang zum Internet mit einer durchaus angemessenen Geschwindigkeit zu ermöglichen. Möchte man mobiles Internet nutzen, sollte man vorab einen Verfügbarkeits-Check für seine Region durchführen, da nicht alle Anbieter überall verfügbar sind.