Archive for the ‘ Netzwerk ’ Category

Rund um den Begriff Netzwerk

Montag, November 21st, 2011

Der Begriff Netzwerk ist im IT Bereich ein wichtiger und in vielerlei Hinsicht oft verwendeter Terminus, der sich noch in viele verschiedene Aspekte gliedern und spezifizieren lässt. Doch gerade in der gegenwärtigen Zeit kommen dem Begriff Netzwerk noch viele weitere, sehr aktuelle Bedeutungen zu. Beispielsweise im Geschäftsleben ist der Begriff der Netzwerke momentan in aller Munde. Gemeint ist damit die soziale Vernetzung in der Geschäftswelt – innerhalb einer Branche aber auch branchenübergreifend.

Freunderlwirtschaft ?

Natürlich ist die Praxis nicht neu, dass man innerhalb der Geschäftswelt daran interessiert ist, gewinnbringende oder zumindest vorteilhafte Beziehungsnetze aufzubauen. „Leute kennen“ und „Beziehungen haben“ ist schon lange ein wichtiger Teil des geschäftlichen Lebens – und das in sehr vielen Branchen, in manchen mehr und in manchen weniger. Doch was lange als Vetternwirtschaft verschrien war – und im österreichischen Sprachraum auch oft und gerne die berühmte „Freunderlwirtschaft“ genannt wird – muss nicht negativ besetzt sein. Gerade jetzt etablieren sich immer mehr so genannte Netzwerker, die sich gezielt damit beschäftigen, Leute zu ihrem gemeinsamen Nutzen zusammenzubringen. Dass man dies nun offen und explizit tut, zeigt eigentlich schon, dass es dabei nicht darum geht „ausschließende“ beziehungsweise exklusive Netzwerke zu schaffen. Beim „Netzwerken“ geht es darum, dass sich Geschäftstreibende leichter und mit mehr Vertrauen austauschen können. War es lange ein großer Vorteil wenn man von irgendwoher eine persönliche Empfehlung bekommen hat, so soll Wissenswertes zu den verschiedenen Personen beziehungsweise Firmen nun nicht mehr Sache des Glücks sein. Natürlich ist ein Netzwerk immer nur innerhalb einer bestimmten Gruppe vernetzt, und innerhalb dieser bemüht man sich einander gegenseitig Vorteile zu verschaffen, Karrieren zu fördern und Informationen auszutauschen.

Frauennetzwerke

Besonders aktuell ist derzeit auch die Schaffung von eigenen Netzwerken für Karrierefrauen. Dabei geht es vor allem um die Stärkung der Frau im Berufsleben im Allgemeinen und um den Austausch von Tipps und Tricks zwischen Frauen in Führungspositionen. Dazu gehört auch das so genannte Mentoring, eine Art Berufsbegleitung. Durch die Hilfe einer außenstehenden Person soll „frau“ gefördert werden, wenn es darum geht, wichtige Kompetenzen für den Beruf aber auch für das soziale Leben zu entwickeln. Meist gibt es auch verschiedene Treffen der Frauennetzwerke, zum Beispiel in der Form von Stammtischen, durch die der Austausch intensiv stattfinden kann.

Wie Netzwerke unser Leben beherrschen

Donnerstag, Oktober 27th, 2011

Die Technik ist etwas Großartiges, denn sie hat schon so einige Erfindungen hervorgebracht, die unser Leben bereichern. Das Handy hat das Leben schneller gemacht und zugleich praktischer. Einen Internetzugang haben heute schon sehr viele Menschen und seit kurzem gibt es sogar mobiles Internet. Das bedeutet, es besteht die Möglichkeit, jederzeit ins Internet zu gehen und nach allen möglichen Informationen zu suchen. Man kann im Kaffehaus sitzen und im Internet surfen, man kann in der Uni sitzen und im Internet nach neuen Schuhen stöbern und man kann im Freien sein und dabei Schönes im World Wide Web entdecken. Es sind die großen Netzwerke, die in unserem Leben beherrschend sind. Im Internet selbst sind es die sozialen Netzwerke, die von vielen zum kommunizieren, austauschen und selbstdarstellen verwendet werden. Unser Leben ist immer technischer geworden und heute gibt es kaum noch eine Bewegung, die ohne technisches Hilfsmittel geschieht. Das fängt schon am frühen Morgen an und endet erst spät abends.

Ein Leben mit Handy

Das Handy ist vielleicht das wichtigste technische Gerät schlechthin. Wir verwenden es ständig, um eine Sms zu verschicken, um einen Freund anzurufen und um im Internet zu surfen. Das Handy kann also so gut wie alles. Mit den Handys werden wir alle miteinander verbunden. Zumindest gibt es die theoretische Chance jederzeit einen anderen Menschen auf der Welt anzurufen. Die Handys werden immer fortschrittlicher, damit wird auch immer mehr möglich. Und da auch auf die ältere Generation nicht vergessen werden soll, gibt es jetzt sogar sogenannte Seniorenhandys. Für ältere Menschen ist es durchaus schwierig bei den ganzen technischen Neuerungen überhaupt am Ball zu bleiben und sich damit auszukennen. Das Handy hat manchmal ein zu kleines Display oder zu kleine Tasten. Im Seniorenhandys Test werden genau diese Punkte sehr genau überprüft. Wie muss das perfekte Handy für Senioren aussehen? Was muss es haben und was darf es auf keinen Fall haben, weil es die Senioren eher behindert als ihnen weiterzuhelfen? Mit dem Seniorenhandy kann man angerufen werden und selbst jemanden anrufen, in diesem Punkt unterscheidet es sich nicht vom herkömmlichen Handy. Es macht das Leben der Senioren einfacher und sie können ohne Probleme zu einem Teil der technischen Welt werden.

Die Gefahren der Technik

Die größte Gefahr stellt die Sucht dar. Ihr kann sich keiner vollkommene entziehen. Irgendwann holt es jeden ein und ein sehr großes Verlangen oder eine Sucht breitet sich in unserem Leben aus. Das Internet und der Computer haben gewiss sehr hohes Suchtpotenzial. Die Suchtgefahr ist vor allem im Internet sehr groß. Es kann passieren, dass man täglich mehrere Stunden vor dem Computer verbringt. Hierbei sollte man aufpassen und bedenken, dass dieses Verhalten sehr schnell zu einer Sucht führen kann. Besonders Kinder und Jugendliche sind gefährdet. Stets ist es wichtig, dass die Eltern immer im Blick haben, wie lange ihre Kinder vor dem Computer sitzen und was sie im Internet machen. Aber nicht nur vom Computer und Internet geht eine Gefahr aus, auch Spielkonsolen, Fernseher und Handys ziehen magisch an. Womöglich gelangt man eines Tages an den Punkt, wo man der Versuchung nicht mehr Widerstehen kann. Eines Tages kann es passieren, dass man vollkommen in der Sucht gefangen ist und nur noch schwer alleine daraus entkommen kann. Dann ist es sehr wichtig, dass die Familie da ist und Unterstützung bietet. Ein Therapeut kann weiterhelfen, wenn es darum geht, der Spielsucht bzw. der Techniksucht zu entkommen. Das kann ein langwieriger Prozess sein, denn eine Sucht ist nicht von heute auf morgen verschwunden. Man muss selbst geduldig sein und der Sucht den Kampf ansagen und die Familie darf nicht sofort aufgeben. Sie muss da sein, wie lange der Entzug auch dauern mag.

SAP-Beratung im Unternehmensnetzwerk

Montag, Oktober 24th, 2011

Ob national oder international – mittlere und große Unternehmen agieren häufig an unterschiedlichen Standorten. Die Abwicklung der betriebswirtschaftlichen Prozesse wird hier über das Unternehmensnetzwerk direkt mit einem zentral verwalteten ERP-System abgewickelt. Die Mehrheit der Unternehmen setzt SAP-Software für diese Anwendung ein und betreibt für den Betrieb und die Wartung eine eigene Abteilung oder kauft externes Spezialisten-Know-how in Form von SAP-Beratung im Unternehmensnetzwerk ein.

Wird als Beispiel für die Unternehmenskommunikation eine Drogeriemarkt-Kette betrachtet, so werden in der Regel die Warenbestände, Umsätze, etc. regelmäßig, zum Beispiel nach Kassenschließung oder nachts an das zentrale Auslieferungslager übermittelt. Nach der Auswertung der Daten stehen detaillierte Informationen über den Bedarf an neuen Waren zur Verfügung. Die benötigte Ware kann noch in der gleichen Nacht für den Versand an die Filiale zusammen gepackt und auf LKWs verladen werden.

Die Abbildung der Logiken für eine effektive Warenwirtschaft in der SAP-Software übernimmt in der Regel die SAP-Beratung des Unternehmens. In diesem Fall wird das System von spezialisierten Beratern angepasst und bei Bedarf auch mit einzelnen zusätzlichen Software-Entwicklungen an die Bedürfnisse des Unternehmens erweitert.

Die zentrale Datenhaltung findet häufig auf einem einzigen SAP-System statt. Damit bleiben die Kosten für die Inbetriebnahme und Wartung der SAP-Software in einem kalkulierbaren Rahmen.

Entscheidend für einen zeitlich exakt abgestimmten Logistik-Prozess ist die Organisation der Transport-Abwicklung, also eine effiziente Gestaltung der Lieferkette. Hierbei geht es vor allem um die Koordination und Zusammenarbeit aller beteiligter Partner wie Lieferanten, Händler, Logistik-Dienstleister und auch Kunden. Durch die Vernetzung der Teilnehmer in einer zentralen SAP-Plattform SAP SCM entsteht eine effektive Form der Organisation und Daten-Kommunikation.

Drucken im Netzwerk

Donnerstag, Juli 21st, 2011

Drucken im Netzwerk ist in einigen Varianten möglich. Es befindet sich immer mindestens ein Drucker im Netzwerk, auf den alle zugreifen können sollten. Bei einem Heimnetzwerk ist dies auch sehr sinnvoll. Für jeden PC einen Drucker aufzustellen, schafft Platzprobleme und ist außerdem auch ein Kostenpunkt. Denn auch wenn Drucker recht günstig erhältlich sind, kosten die Druckerpatronen einiges. Sie können eintrocknen, wenn sie nicht regelmäßig genutzt werden. Deshalb macht es Sinn, wenn wenig gedruckt wird, alle Aufträge an einen Drucker zu leiten. Auch in Firmen können sich mehrere Arbeitsplätze, die wenige Druckaufträge haben, einen Drucker teilen.

Hierbei gibt es mehrere Optionen, die eingestellt werden können. Der Drucker kann zum Beispiel blockiert werden, wenn er gerade einen Auftrag ausdruckt. So entfällt unnötiges Sortieren und das Dokumentengeheimnis wird weitgehend gewahrt.

Der Drucker kann im Netzwerk über eine eigene IP integriert sein und ist so nur über das Internet im Netzwerk erreichbar. Hat mindestens ein Computer keinen Internetanschluss, muss der Drucker wie ein PC mit im Netzwerk installiert sein. Damit alle Nutzer auf den Drucker zugreifen können, muss eine Freigabe für alle erfolgen.

Aktuelle Drucker verfügen eigentlich immer über einen Printserver, der das Verbrauchsmaterial und den Status anzeigt. So hat jeder Anwender im Blick, ob der Drucker gerade genutzt wird, noch genügend Papier vorhanden ist oder die Patronen gewechselt werden müssen. Gerade Druckerpatronen können über das Internet häufig günstiger bestellt werden. Computerläden vor Ort haben zwar gängige Patronen lagernd, aber sind auch etwas teurer. Deshalb sollte der Printserver regelmäßig angeschaut werden, damit die Druckerpatronen rechtzeitig nachgekauft werden können. In einer Firma, aber auch in einem Privathaushalt, macht es Sinn, eine Person festzulegen, die für die Bestellung verantwortlich ist. Sonst fühlt sich niemand zuständig und es wird nicht frühzeitig genug bestellt.

Dieses Szenario dürfte nämlich hinlänglich bekannt sein. Ein wichtiger Ausdruck kann nicht ausgeführt werden, weil der Drucker sich standhaft weigert. Statt den Druck vorzunehmen, kommt dann immer eine Meldung, welche Farbpatrone leer ist. Für solche Fälle bieten einige Firmen auch ein Druckerpatronen-Abo an.

Heimnetzwerk

Montag, Dezember 20th, 2010

Das Einrichten eines Heimnetzwerkes ist vor allem dann sinnvoll, wenn man zum Beispiel einen Computer und einen Laptop besitzt und auf beiden Geräten über die selben Daten verfügen möchte, ohne diese ständig per USB-Stick, Speicherkarte, CD oder DVD von einem Gerät zum anderen Gerät transportieren zu müssen. Auch das Versenden von E-Mails mit dem gewünschten Dokument wird häufig verwendet um bestimmte Daten vom Laptop auf den Computer zu übertragen. Doch dies ist mühsam und sehr zeitaufwändig. Außerdem muss man, wenn man zum Beispiel ein bestimmtes Dokument sucht, immer überlegen, ob man dieses nun auf den Laptop oder Computer gespeichert hat.

Heimnetzwerk einrichten

Ein Heimnetzwerk kann man, sofern man sich ein bisschen mit Computern und der Technik auskennt, sehr leicht selbst einrichten. Wenn der Laptop kabellos oder über ein Ethernet Kabel mit dem WLAN verbunden ist, sind die wichtigsten Voraussetzungen für das Einrichten eines Heimnetzwerkes bereits gegeben.

Der Router ist die Heimnetzwerkzentrale, denn mit ihm werden alle Computer oder Laptops verbunden. An den Router können ebenfalls externe Festplatten und Drucker angeschlossen werden. Da der Computer und der Laptop mit dem Router verbunden sind, kann man mit beiden Geräten gleichermaßen auf den angeschlossenen Drucker und die externe Festplatte verfügen. Daten die vom Computer auf der externen Festplatte gespeichert werden, können vom Laptop auf der externen Festplatte angesehen, verändert oder ausgedruckt werden. Da ein Drucker normalerweise nur mit einem Computer beziehungsweise Laptop kompatibel ist, müsste man für jeden Computer/Laptop einen eigenen Drucker kaufen und diesen darauf installieren. Doch über das Heimnetzwerk ist es möglich, einen Drucker für mehrere Computer und Laptops zu verwenden.

Beim Einrichten eines Heimnetzwerkes ist es wichtig, dass sich alle Computer und Laptops in der gleichen Arbeitsgruppe befinden. Die Arbeitsgruppe kann man bei den Betriebssystemen Windows XP und Windows Vista unter “Erweiterte Systemsteuerunge” finden. Ein weiterer wichtiger Schritt ist, das Verbinden der Netzlaufwerke im Explorer. Dazu wählt man einen beliebigen Buchstaben aus, man sollte nur darauf achten keinen bereits verwendeten Buchstaben, wie in vielen Fällen C und D, zu wählen.

Das Einrichten eines Heimnetzwerkes ist keine große Hexerei, falls Fragen auftreten, findet man dazu meistens im Internet Hilfe. Ist die Geschwindigkeit der DSL Verbindung gefühlsmäßig zu langsam, kann man im Internet kostenlos das DSL Speed testen. Stellt sich heraus, dass die DSL Geschwindigkeit wirklich sehr langsam ist, sollte man auf ein anderes Datenpaket umsteigen.

WLAN sicher machen

Montag, August 2nd, 2010

Mit steigenden Verkaufszahlen von Notebooks und den günstigen Flatrates für den Internetzugang sind auch WLAN-Netze immer beliebter für viele Anwender. WLAN bezeichnet dabei den kabellosen Zugang zum Internet über eine WLAN-Verbindung. Der Vorteil liegt ganz klar darin, dass man mit seinem Notebook aus der kompletten Wohnung oder auch aus dem Freien eine Internetverbindung hergestellt werden kann.
Wer WLAN nutzt sollte aber in Zeiten der starken Internetkriminalität einige wichtige Sicherheitshinweise beachten, um nicht Opfer von Hackern zu werden.
Damit andere nicht auf Daten des eigenen Computers zurückgreifen können, muss der Nutzer deshalb sein WLAN-Netz verschlüsseln. Werden kriminelle Handlungen mit der IP-Adresse ausgeführt und der Anwender hat sein Netz nicht durch eine Verschlüsselung geschützt, so kann derjenige sogar rechtliche Probleme bekommen.
Wie aber richtet man eine Verschlüsselung für sein WLAN-Netz ein?
Zuerst sollte man seinen Computer mit einem LAN-Kabel und dem WLAN-Router verbinden. Hier geht man dann auf die Adresse des Routers (meist 192.168.1.1) und meldet sich am Router an. Zuerst sollte das WLAN abgeschaltet werden. Dann sollte das Passwort des Routers geändert werden, da dieses bei allen Routern des gleichen Herstellers identisch ist und Außenstehende so leichtes Spiel hätten, um an das WLAN-Netz des Anwenders zu kommen.
Als nächster Schritt folgen die eigentlichen Einstellung für den Verschlüsselungsmodus, beispielsweise WPA2.
Auf keinen Fall sollte das WEP-Verfahren genutzt werden, weil es als unsicher gilt.
Nun legt der Anwender den Schlüssel für die Verschlüsselung fest. Dieser kann aus 63 Zeichen bestehen. Hierbei sollten jedoch generische Worte ebenso nicht gewählt werden wie Namen. Am besten ist eine wahllose Folge aus Buchstaben und Zahlen.
Ist der Schlüssel eingegeben und notiert, vergibt man noch einen Namen für das eigene Funknetz, auch SSID genannt. Dieses sollte eindeutig sein, damit der Anwender es von WLAN-Netzen von Nachbarn unterscheiden kann. Dann nur noch die gemachten Einstellungen speichern und WLAN wieder aktivieren.
Nachdem der Router neu gestartet ist, kann man sich gefundene Funknetze von seinem Computer anzeigen lassen. Nun einfach das eigene Netzwerk anklicken und Verbinden. Der Anwender wird nun aufgefordert den vorher festgelegten Schlüssel einzugeben. Ist das vollbracht kann man seinen Computer mit dem WLAN-Netz verbinden und ungestört im Internet surfen.

Windows Homeserver Systeme

Freitag, Juli 9th, 2010

Am Namen kann man bereits erkennen, dass das Windows Homeserver ein Betriebssystem von Microsoft beinhaltet. Vorgestellt und angekündigt wurde dieses System bereits am 07. Januar 2007 von Bill Gates auf der CES, der Consumer Electronics Show.
Das schöne und somit auch einer der größten Vorteile ist, dass es auch technisch wenig versierter Menschen die Möglichkeit geben soll Dateien auszutauschen bzw. automatisierte Datensicherungen vorzunehmen. Ein weiteres Highlight soll der sichere Zugriff auf Daten auch außerhalb des Heimnetzwerkes sein.
Die Basis für das Windows Homeserversystem basiert auf dem Windows Server 2003-SP2-Kernel. Durch diesen verwendeten Server läuft das System in hohen Maßen stabil und der eigentliche Home-Server ist nur ein Aufsatz. Für den Home-Server wird Windows PE verwendet, welches die gleichen Treiber verwendet wie der Windows Server 2003. Außerdem werden auf beiden Servern Windows-XP-Treiber akzeptiert.
Damit dieses System “rund” läuft werden gewisse Anforderungen an die Hardware gestellt. Dazu gehört unter anderem ein 1000-MHz-CPU. Langsamere gehen unter Umständen auch, werden allerdings von Microsoft nicht empfohlen. Als weitere Mindestvoraussetzungen werden empfohlen: 512 MByte RAM, eine 65 GByte Festplatte und eine 100-MBit-Netzwerkkarte. Alles darunter kann dazu führen, dass das Setup die Installation verweigert. Eine Umrüstung auf WLAN ist ebenfalls seitens Microsoft nicht empfehlenswert.
An dieser Stelle sei die Frage gestattet, was das Windows Homeserversystem für Funktionen mit sich bringt:
Da ist zum ersten die Möglichkeit der zentralen Datensicherung. Dies ist bei bis zu 10 PCs auf einmal möglich. Durch die Vernetzung der PCs ist es möglich, dass zentral die Zustände (einschl. der Firewall- und Antivirensoftwarezustände) überwacht werden können. Daten können untereinander problemlos ausgetauscht werden. Dies geschieht durch Netzwerkfreigaben, so dass von allen Rechnern auf eine zentrale Verwaltung zugegriffen werden kann.
Außerdem können Druckaufträge zentral verwaltet und freigegeben werden, ältere Dateiversionen problemlos wieder hergestellt und die Wahrscheinlichkeit von Datenverlust durch Duplikation von Dateien verringert werden. Diese und noch vielmehr Vorteile bietet das Windows Homeserver.
Die Vernetzung über das Internet ist auch problemlos möglich, sobald ein ein SSL-verschlüsseltes Web-Interface benutzt wird. Damit ist die Möglichkeit geschaffen Dateien hoch- bzw. herunterzuladen. Auch den Homeserver und somit auch die damit vernetzten PCs können über den Webbrowser gesteuert werden.
Durch die Installation des sog. Windows-Home-Server-Connector kann das Windows Homeserversystem problemlos in Windows XP, Windows Vista und auch in Windows 7 integriert werden.
Wenn der Wunsch nach Erweiterungen besteht, so gelingt dies über eine von Microsoft bereit gestellte Schnittstelle, die es ermöglicht von anderen Softwareherstellern entwickelte Add-Ins zu verwenden. Mit diesen Add-Ins wird neben dem allgemeinen Teil auch der Client-Teil erweitert. So gibt es z.B. die Nutzung des Add-Ins, von jedem vernetzten PC die anderen herauf- bzw. herunterzufahren.
Hat man sich für die Anschaffung eines Windows Homeserver entschieden muss man natürlich auch überlegen, welche Hardwarekomponenten in Frage kommen.
So gibt es u.a. den AMD LIVE! Home Media Server. AMD hat mit diesem Produkt eine Referenz-Plattform entwickelt, die die Partner AMD, SiS und Gigabyte in einem Produkt vereint. Ein weiterer Media Server kommt aus dem Hause Fujitsu Siemens Computers und nennt sich SCALEO Home Server. Dieser Server bietet ab Werk bereits zwischen 500 Gigabyte und 2 Terrabyte Speicherkapazität und kann nachträglich noch um bis zu 4 Festplatten erweitert werden. Der große Vorteil bei diesem Server ist, dass er ohne Maus, Bildschirm und Tastatur betrieben werden kann. Dies funktioniert dank Gigabit-Ethernet und wird per Web-Access verwaltet. Weitere Anbieter, die in diesem Zusammenhang noch gennant werden können und ebenfalls Homeserver herstellen sind u.a. HP (MediaSmart Server), Medion (Home Server) und Acer Aspire (easyStore H340).
Zudem bietet sizo silent systems lüfterlose Homeserver Lösungen
, welche besonders für den ausfallssicheren Dauerbetrieb konzipiert wurden und sich durch den lautlosen Betreib auch für den Einsatz in eienm besonders lärmempfindlichen Umfeld eignen.
Die Entwicklung dieses Systems macht auch im Jahr 2010 nicht halt. Im Gegenteil. Microsoft möchte noch im Laufe des Jahres den Nachfolger Windows Home Server V2 veröffentlichen.

Das VPN-Netzwerk

Freitag, Mai 28th, 2010

Beim VPN (diese drei Buchstaben stehen für Virtual Private Network) handelt es sich um ein privates Netzwerk, das der privaten Kommunikation innerhalb von einem öffentlichen Netzwerks dient. Zu finden ist dies zum Beispiel in einem Firmennetzwerk, aber auch auf der Webseite von einem Verein oder einer Behörde. Über das VPN können vor allem die Mitarbeiter von einem Unternehmen oder die Mitglieder von einem Verein miteinander kommunizieren. Sie müssen sich hierzu nicht einmal in einem Gebäude, einer Stadt oder in einem Land befinden. Die über das VPN versendeten Daten gelangen nicht ins öffentlichen Netz (Internet, WWW) und können aus diesem Grund auch nicht von unbefugten Dritten abgefangen werden. Ein VPN-Netzwerk ist vor allem für Unternehmen sehr nützlich, die Außendienstmitarbeiter beschäftigen oder über Filialen im Ausland verfügen, mit denen sie auch stetig in Kontakt bleiben müssen. Aber auch wenn Unternehmen Heimarbeiter beschäftigen kann das VPN-Netzwerk maßgeblich dazu beitragen, dass es zu keinen Missverständnissen kommt.
Damit ein VPN-Netzwerk allerdings genutzt werden kann, müssen bei jedem Teilnehmer von der Technik her bestimmte Voraussetzungen geschaffen sein. So benötigt der Rechner von einem Teilnehmer vor allem eine spezielle Software. Diese muss auf jeden teilnehmenden Rechner installiert werden. Allerdings wird hierfür keine zusätzliche Hardware benötigt, auch kein Modem oder Kabel. Einzig die Hardware selbst stellt beim VPN-Netzwerk den Einwahlknoten dar. Hierüber läuft letztlich also auch die Verschlüsselung der Daten. Von der Funktion her sind VPN-Netzwerke sehr einfach. Die Versendung der einzelnen Datenpakete wird durch die VPN-Protokolle natürlich auch protokolliert und sind auf diese Weise nachprüfbar. Fazit: Bildlich gesehen stellt eine VPN-Verbindung einen “Tunnel” dar, über den die Teilnehmer an dem Netzwerk jeder Zeit nachprüfbar Daten verschicken können. Datenmissbrauch ist fast unmöglich. Die Daten werden nämlich verschlüsselt verschickt und erst vom PC des Empfängers wieder “entschlüsselt”. Die Nachrichten können aber nicht nur verschlüsselt werden, auch der Zugang zum VPN selbst kann unter Verwendung von Passwörtern gesichert werden. Auch kann ein digitales Zertifikat die Authentifizierung der VPN-Endpunkte erfolgen.

Dieser Gastartikel wurde von Thomas zur Verfügung gestellt. Er berichtet sonst über das Thema Fahrrad oder Crossbike